Theorie und Forschung

Pulsio Art

Eine vom Künstler entwickelte und im Laufe der Zeit in figurativen, abstrakten, materiellen und gesprühten Zyklen erprobte Theorie. Die französischen und italienischen Originaltexte bilden einen eigenständigen Dokumentationsbereich des Archivs.

Eine offene Struktur

Für Pascarella ist Theorie kein stilistisches Korsett. Sie stützt die Forschung und kann Transformationen sowie scheinbare Widersprüche zwischen Figuration, Abstraktion, Zeichen, Materie und Farbe aufnehmen.

„Die Theorie ist nur eine ernsthafte strukturelle Leitlinie, auf die man sich beziehen kann.“

Diese vom Künstler 1992 erneut aufgegriffene Formulierung verdeutlicht das Verhältnis von Denken und Praxis: Kontinuität beruht nicht auf visueller Einheitlichkeit, sondern auf der Erforschung von Energie und den inneren Spannungen des Bildes.

Die Zyklen

Pulsio Art durchzieht verschiedene Werkfamilien: abstrakte und figurative Kompositionen, neue Landschaften, metallische und plastische organische Netzstrukturen — im Archiv als ROMP bezeichnet — sowie spätere Sprühexperimente. Der Katalog hält diese Bereiche getrennt und recherchierbar, ohne sie unter einem einzigen Etikett zu vereinheitlichen.

Edition der Texte

Vor der endgültigen Veröffentlichung werden Manifeste, Typoskripte und Rezensionen mit den Originalen abgeglichen. Sprachvarianten, Datierungen und Zitate werden der genauen Quelle zugeordnet.